10.02.16 - Gute Schulen benötigen mehr eigene Gestaltungsspielräume. Jede Schule sollte unabhängig von ihrer Trägerschaft pro Schuljahr je Schülerin und Schüler einen festen Finanzbeitrag erhalten, mit dem die Schule selbstständig arbeiten kann, sofern sie sich im Gegenzug verpflichtet, allen Kindern einen unentgeltlichen Zugang zu gewähren.
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10.02.16 - Um die soziale Gerechtigkeit zu erhöhen und allen Kindern eine Bildungschance zu geben, wollen wir das viel zu frühe Sortieren der Kinder beenden. Zumal die Sortierung nach der vierten Klasse stark durch den sozialen Hintergrund bestimmt ist. Dazu schaffen wir das Angebot einer zehn- bis dreizehnjährigen gemeinsamen Lernzeit in der Gemeinschaftsschule.
10.02.16 - Wir gestalten in den Grundschulen eine flexible, kindgerechte, jahr-gangsgemischte Schuleingangsphase, die je nach Entwicklungstand und Lerngeschwindigkeit eines Kindes ein bis drei Jahre dauern kann. Durch lückenschließenden Unterricht an der Ganztagsschule wird das Sitzenbleiben abgelöst.
10.02.16 - Jede lokale Situation sieht anders aus, daher kann direkt vor Ort besser geplant werden, ob eine Schule eröffnet oder geschlossen werden soll, ob es Schulverbünde auch unterschiedlicher Schulformen geben soll, wie der Unterricht organisiert wird. Längeres gemeinsames Lernen wird durch die Gemeinschaftsschule ermöglicht.
10.02.16 - Durch das Konzept der Ganztagsschulen erhält die pädagogische Arbeit an den Schulen eine stärkere Bedeutung, gerade im Grundschulbereich muss das entsprechende Angebot ausgebaut werden. Qualitätsstandards an den Schulen und vorschulischen Bildungseinrichtungen sollen deshalb sowohl die pädagogische Qualität und den Bildungserfolg, als auch die materielle und personelle Ausstattung definieren und vergleichbar machen.
10.02.16 - Der positive Bildungseffekt des Krippenbesuchs ist belegt. Insbesondere kann der Krippenbesuch die Bildungschancen von Kindern aus benachteiligten Verhältnissen deutlich verbessern. Deshalb wollen wir die politische Verantwortung für Krippen und Kindergärten in das Bildungsressort legen.
10.02.16 - Mehr Gerechtigkeit und höhere Qualität: darauf kommt es uns an. Gemeinsam mit allen Beteiligten wollen wir unsere Bildungslandschaft weiterentwickeln.
10.02.16 - Im Jahr 2012 lagen die drei deutschen Gentechnik-Versuchsfelder in Sachsen-Anhalt. Kein Zufall, denn in Sachsen-Anhalt wurde seit Jahrzehnten trotz erheblicher Bedenken und Ablehnung in der Mehrheit der Bevölkerung in diese Technologie und die Gentechniklobby investiert. Wir wollen aus der Agro-Gentechnik aussteigen und uns für Anbauverbote sowohl national als auch europaweit einsetzen.
10.02.16 - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für die Stärkung des Ökolandbaus als umweltfreundlichste und ressourcenschonendste Landbewirtschaftung ein und wollen erreichen, dass 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach den Ökorichtlinien bewirtschaftet werden. Damit sich dieser Herausforderung auch kleinere Betriebe stellen, sehen wir in einem pauschalen und erhöhten Kontrollkostenzuschuss pro Betrieb einen Anreiz.
10.02.16 - Unsere kostbaren Böden sind heißbegehrt. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gehört der Boden in die Hände derjenigen, die ihn bewirtschaften. Daher wollen wir außerlandwirtschaftliche Investorinnen und Investoren vom Bodenmarkt zurückdrängen. Landwirtschaftliche Betriebe sollen die Flächen zu angemessenen Preisen kaufen oder pachten können.