PRESSEMITTEILUNG

PM 15: Grüne begrüßen Hoffnung für Bürgerbibliothek

Die hoffnungsvollen Zeichen, die für einen Fortbestand der Bürgerbibliothek in Salbke sprechen, werden von den Magdeburger Bündnisgrünen begrüßt. Petra Sperling, Kreisvorsitzende: "Die Bürgerbibliothek hat für die lokale Stadtentwicklung eine wesentliche Bedeutung. Mit der Bibliothek ist es dem Bürgerverein gelungen Leben in den Ortskern zu bringen und ein städtebaulich bedeutsames Eckgebäude vor dem Verfall zu retten, mit positiver Wirkung auf das gesamte Umfeld. Es wäre wichtig, dass sie diese Funktion weiter ausüben kann. Das die Bibliothek auch die inhaltliche Grundlage für das ohnehin schwer gebeutelte Lesezeichen ist, liegt auf der Hand. Erfreulich ist insbesondere, dass die städtische Wobau ihre Verantwortung jetzt erkannt hat und versucht, gemeinsam mit dem Bürgerverein den Schaden zu begrenzen.

22.07.11 –

Die hoffnungsvollen Zeichen, die für einen Fortbestand der Bürgerbibliothek in Salbke sprechen, werden von den Magdeburger Bündnisgrünen begrüßt. Petra Sperling, Kreisvorsitzende: "Die Bürgerbibliothek hat für die lokale Stadtentwicklung eine wesentliche Bedeutung. Mit der Bibliothek ist es dem Bürgerverein gelungen Leben in den Ortskern zu bringen und ein städtebaulich bedeutsames Eckgebäude vor dem Verfall zu retten, mit positiver Wirkung auf das gesamte Umfeld. Es wäre wichtig, dass sie diese Funktion weiter ausüben kann. Das die Bibliothek auch die inhaltliche Grundlage für das ohnehin schwer gebeutelte Lesezeichen ist, liegt auf der Hand. Erfreulich ist insbesondere, dass die städtische Wobau ihre Verantwortung jetzt erkannt hat und versucht, gemeinsam mit dem Bürgerverein den Schaden zu begrenzen.

Die erfolgte Privatisierung des Hauses Alt Salbke 75, in dem sich die Bibliothek befindet, wird sich leider jedoch auf Dauer als für die Stadt nachteilig darstellen, da die Kommune damit eine wichtige tatsächliche Einflussmöglichkeit auf die Gestaltung des Salbker Engpasses dauerhaft verloren hat."

Mit Befremden reagieren die Bündnisgrünen auf die Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden der Linken-Ratsfraktion.

"Wenn der Fraktionsvorsitzende der Linken sich Kritik an städtischen Gesellschaften von "Außenstehenden" verbittet und als ungebührlich darstellt, ist dies ein ungewöhnlicher Vorgang, da er bei der Gelegenheit der gesamten demokratischen Öffentlichkeit eine Berechtigung zur Kritik abspricht. Dass er selbst als Mitarbeiter der betroffenen Gesellschaft die nachteiligen Folgen der erfolgten Privatisierung des Gebäudes in Abrede stellt oder nicht thematisiert, sei ihm unbenommen - die Linkspartei sollte sich aber fragen, von welchen Kriterien sie eigentlich Begrüßung oder Ablehnung von Privatisierungen abhängig macht."

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Kultur | Presse | Stadtentwicklung