KAPITEL 9: Für echte Gleichstellung in Sachsen-Anhalt

GRÜN für Gleichstellung und Vielfalt

Die Selbstbestimmung und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen ist für uns Grüne eine zentrale Frage von Gerechtigkeit und Demokratie und prägt unser politisches Selbstverständnis. 

Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft und wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt zusammenleben können. Dafür setzen wir uns für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen ein.

ENTSCHEIDEN SIE SICH FÜR:

• Vielfalt leben
• Feminismus verwirklichen
• eine Gesellschaft, in der Frauen ohne Sexismus und Gewalt leben können
 


Gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen

Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geht es in Sachsen-Anhalt in allen Politikfeldern immer auch um gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher sexuellen Orientierung, welcher Herkunft – das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Eine moderne Gleichstellungspolitik gleicht Nachteile aus, wo Diskriminierung aufgrund des Geschlechts stattfindet.

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Akzeptanz von LSBTI* stärken

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für „gleiche Liebe – gleiche Rechte“ und eine solidarische Gesellschaftspolitik in Sachsen-Anhalt. Wir haben die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, transidenten und intersexuellen Mitmenschen (LSBTI*) in den vergangenen Jahren maßgeblich vorangetrieben – auf diesem Weg werden wir auch im Land weitergehen.

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Ehe öffnen – Regenbogenfamilien unterstützen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen eine rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in allen Rechtsbereichen. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist dabei zentrales Anliegen. Dazu gehören für uns die volle Anerkennung von Regenbogenfamilien und deren umfassende Gleichstellung im Sozialrecht, im Sorge- und Adoptionsrecht, im Abstammungsrecht und beim Recht auf Familiengründung durch Adoption, Insemination und Pflegschaft.

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Gesicherte Finanzierung von Beratungs- und Bildungsangeboten für LSBTI*

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern auskömmliche und kontinuierliche öffentliche Mittel für Projekte und Organisationen, die LSBTI* beraten und unterstützen, oder die in den Bereichen Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung tätig sind.

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LSBTI*-Flüchtlinge besser schützen

Für Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, weil sie aufgrund ihrer Homosexualität bzw. LSBTI*-Lebensweisen in ihren Herkunftsländern gefährdet sind oder gar verfolgt werden, fordern wir ein unbürokratisches Aufenthaltsrecht und von Anbeginn eine dezentrale Unterbringung aufgrund ihrer besonderen Gefährdungslage innerhalb von Gemeinschaftsunterkünften.

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Für Selbstbestimmung und modernes Transsexuellenrecht

Wir fordern eine Modernisierung des sogenannten Transsexuellenrechts. Die Hürden auf dem Weg zur Vornamens- und Personenstandsänderung sind zu beseitigen und die Würde und das Selbstbestimmungsrecht von Trans*-Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

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Diskriminierungsfreie Schule und Verwaltung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass die Lebensvielfalt der Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen der Gesellschaft berücksichtigt wird. Sachsenanhaltische Schulen sollen unterschiedliche sexuelle Identitäten als selbstverständliche Lebensweisen fächerübergreifend vermitteln und wertneutral behandeln.

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Für Frauen existenzsichernde Erwerbstätigkeit ermöglichen

Die meisten Frauen und Männer wollen und müssen einer existenzsichernden Beschäftigung nachgehen. Die Politik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist darauf gerichtet, der Abwanderung vor allem junger, gut ausgebildeter Frauen entgegenzuwirken.

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Landesprogramm zügig umsetzen

Das Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt wurde vor allem mit unserer Hilfe auf den Weg gebracht und dient der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit im Alltag. Wir werden uns für seine Umsetzung und Konkretisierung einsetzen.

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Frauen und Männer diskriminierungsfrei bilden

Geschlechtsbezogene Vorurteile und stereotype Verhaltensweisen sind im Bildungsbereich nach wie vor verbreitet. Das beeinflusst die Berufsorientierung von Mädchen und Frauen und erschwert ihren Zugang zu technischen, naturwissenschaftlichen und gehobenen Berufen. Ebenso muss die Unterrepräsentanz von Männern in erzieherischen, pädagogischen und dienstleistenden Berufen beendet werden. Die Vorstellung von typischen „Frauenberufen“ und „Männerberufen“ muss bereits in der Kindertagesstätte und in der Schule aufgebrochen werden.

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Frauen vor Gewalt und Diskriminierung schützen

Frauenhäuser, Frauenzentren und Beratungsstellen bilden ein gutes Netzwerk der Antigewaltarbeit in Sachsen-Anhalt. Sie arbeiten an der Grenze der Belastbarkeit. Für Prävention und Öffentlichkeitsarbeit sind fast keine Mittel vorhanden. Wir brauchen ein Investitionsprogramm für Barrierefreiheit, zusätzliche Stellen zur Kinderbetreuung in Frauenhäusern und ein mobiles Team zur psychosozialen Betreuung für Frauen und Kinder.

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Fraueninteressen strukturell verankern

Auf allen Ebenen muss es eine Interessenvertretung für Frauen und ihre Rechte und Chancen geben. Wir brauchen eine unabhängige Landesbeauftragte für Geschlechtergerechtigkeit. Die Weisungsungebundenheit und Hauptamtlichkeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten darf nicht in Frage gestellt werden.

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Frauen an Politik und Macht beteiligen

Seit fast 100 Jahren gibt es in Deutschland das Frauenwahlrecht. Es ist an der Zeit, die politische Teilhabe von Frauen zu stärken. Wir wollen, dass mehr Frauen aktive Rollen in Politik und Gesellschaft übernehmen.

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URL:https://gruene-magdeburg.de/wahlen/landtagswahl-2016/wahlprogramm/kapitel-9/