Bewerbung Urs Liebau Bundestagsliste Platz 2

11.08.20

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor uns liegt eine Zeit, in der wir stärker als je zuvor zeigen müssen, dass unsere Partei den richtigen Kompass für die Zukunft besitzt. Die Corona-Pandemie ist ein Einschnitt für unsere Gesellschaft, der unglaubliche Herausforderungen und Veränderungen mit sich bringt. Wir haben in dieser Situation die Möglichkeit, die Weichen für eine nachhaltige, soziale und gerechte Zukunft zu stellen und der Klimakrise entgegenzuwirken. Ich habe diesen Prozess bereits als Stadtrat in Magdeburg und als Mitorganisator von Fridays For Future (FFF) vorangebracht und will ihn nun im Bundestag fortsetzen. Insbesondere drei Themen will ich für uns BÜDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt bearbeiten:

1. Zusammenarbeit der Generationen und Austausch mit Fridays For Future

Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam die Klimakrise aufhalten können. Das ökologische Bewusstsein der Menschen in Deutschland nimmt immer mehr zu und wächst auch außerhalb unserer Partei. Die starke Resonanz von Bewegungen wie Fridays For Future (FFF), Parents, Scientists und Grandparents For Future haben verdeutlicht, dass eine ökologische Transformation auf breite Unterstützung trifft. Um Veränderungen herbeizuführen, müssen wir uns vernetzen und mit Vertreterinnen über die besten Wege vor Ort diskutieren. Dafür will ich sorgen. Beim Aufbau des Netzwerks von FFF in Sachsen-Anhalt und auch bundesweit habe ich viele motivierte Jugendliche und nahezu jeden Winkel der Bewegung kennengelernt. Eine große Anzahl der Jugendlichen kommt aus kleinen Orten und ländlichen Regionen, die für eine ökologische Transformation von entscheidender Bedeutung sein werden. Ich bin davon überzeugt, dass diese Energie unsere Gesellschaft nachhaltig verändern kann, wenn wir es schaffen, sie in politische Prozesse einfließen zu lassen. Dazu gehört, dass politische Entscheidungen, die meine und zukünftige Generationen unmittelbar betreffen werden, von jungen Menschen in den Parlamenten mitgetragen werden.

2. Vielfalt und gerechte Wirtschaftspolitik

Ein Thema, das mich mein ganzes Leben hindurch begleitet hat, ist die Migrationspolitik. Meine Eltern haben aufgrund ihrer christlichen Überzeugungen Menschen aufgenommen, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Deshalb bin ich gemeinsam mit Geflüchteten unter einem Dach in Goslar am Harz groß geworden. Besonders wegen der klaren Haltung in der Migrationspolitik und der Liebe zur Natur bin ich unserer Partei im Jahr 2017 beigetreten. Durch das Studium als Wirtschaftsingenieur habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit der Rolle der Wirtschaftspolitik im Bezug auf die Klimakrise und Gerechtigkeit beschäftigt. Ich bin überzeugt, dass sowohl der Schutz unserer Umwelt, als auch der soziale Zusammenhalt durch die richtigen Rahmenbedingungen und gezielte Investitionen ermöglicht werden können. Doch die Antworten sind komplex: Wir müssen die Kreislaufwirtschaft voranbringen, bewusster und weniger konsumieren, mehr Frauen in Führungspositionen bringen, für Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen, verstärkt regional handeln, umweltschädliches Wirtschaften verhindern und Förderungen genau dort initiieren, wo die Wirtschaftskraft derzeit niedrig ist. Damit diese Maßnahmen greifen, müssen die Menschen direkt einbezogen werden.

3. Direkter Kontakt vor Ort

Sachsen-Anhalt lebt vom ländlichen Raum. Die Einzigartigkeit des Regionalen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt habe ich in meiner Jugendzeit im Harz kennengelernt. Durch die Arbeit beim Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt kenne ich viele Bahnhöfe und die meisten Buslinien in unserem Land. Ich bin dankbar, dass ich in den letzten Monaten durch viele Gespräche im gesamten Landesverband und Diskussionspapiere weitere Einblicke in die Arbeit und Herausforderungen vor Ort bekommen durfte. Der Austausch hat mir deutlich gemacht, das wirtschaftspolitische Maßnahmen notwendig sind: Es braucht mehr dezentrale Strukturförderung als Antwort auf den Kohleausstieg, um den wirtschaftlichen Stillstand in einigen Regionen zu verhindern. Dass weitere Förderung genau dort wirkt, wo wir BÜDNIS 90/DIE GRÜNEN sie für richtig halten, ist die Aufgabe, der ich mich gemeinsam mit Euch stellen möchte. Um Euren Ideen im Bundestag Ausdruck zu verleihen, ist ein direkter Kontakt notwendig. Denn nur durch einen engen Austausch und stetige Reflexion können wir gemeinsam unserer Ziele erreichen. Ich bedanke mich für das Votum meines Kreisverbands Magdeburg und bitte Euch um die Unterstützung meiner Kandidatur.

Herzliche Grüße
Urs Liebau

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Persönliches

• geboren 28.11.1994
• aufgewachsen in Goslar am Harz
• seit 6 Jahren in Magdeburg
• evangelisch, zweifacher Patenonkel

Arbeitsstationen

• Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt
• Tischlerei
• Rechtsanwaltskanzlei
• IT-Startup „UniNow"
• Rettungsdienst
• Leitung Regionalbüro Harz & Helmstedt MdL Julia Hamburg

Derzeit

• Kurz vor dem Masterabschluss des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen
• Stadtrat in Magdeburg: wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion

Freizeit:

Klavier, Teamsportarten, Pfadfinder,
Radtouren und Musicals

Funktionen im Stadtrat Magdeburg

Ausschüsse

Wirtschaftsförderung,Tourismus und regionale Entwicklung,
Betriebsausschuss Konservatorium

Aufsichtsrat

Klinikum, Kommunaler Informationsdienst MD,
Gesellschaft für Wirtschaftsservice mbH

Gesellschaftsversammlung

Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH,
Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG

Weitere Gremien

Mitglied der deutschen Sektion im Council of European Municipalities and Regions (Brüssel)

Mitarbeit auf der grünen Landesebene

AG Mitgliederinnenbetreuung
LFG Europa
LFG Wirtschaft & Verkehr
Grüne Jugend