05.02.2013

Von: Rebecca Kutz

PM 01: Grüne fordern für das Schlachthofgelände eine energieeffiziente Mustersiedlung und keine weiteren Discounter

Im Mai 2011 waren es Bündnis 90/Die Grünen, die mit ei­ner gut besuchten Podiumsdiskussion und einem interes­santen Faltblatt die Stadtfelder Bürger über die Absichten ei­nes Investors aufmerksam gemacht hatten, der eine An­sammlung von Billigdiscountern auf dem Schlachthofge­lände errichten wollte. Nach wenigen Tagen gab es aus dem Kreise der Stadtfelder Einzelhändler, von der Industrie- und Handelskammer, von der IG Innenstadt und aus fast allen Parteien Proteste. Letztendlich wurde die Drucksache des Oberbürgermeisters mit einer deutlichen Mehrheit von 28 Stimmen gegen 12 Ja-Stimmen (ausnahmslos FDP- und einige CDU-Stadträte) abgelehnt.

Nur 20 Monate legt derselbe Investor ein fast gleiches Kon­zept vor. „Allerdings,“ so die Kreisvorsitzende der Magdeburger Grünen, Rebecca Kutz, „er garniert das Einzelhandelszentrum jetzt mit 120 Woh­nungen. Wohnungen mit einer Größe von 60-70 Quadrat­metern. Vor den Wohnungen liegt aber eine Blechwüste mit 300 Parkplätzen. In einer Stadt, die keine Wohnungsnot kennt, keine wahrlich attraktive Wohnlage.“

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